Infos zum Ohuhu Honolulu B 48er-Set
Ohuhu hat sich in wenigen Jahren vom No-Name-Anbieter zur meistdiskutierten Copic-Alternative entwickelt – und die Honolulu-Serie ist das Herzstück davon. Das hier vorgestellte 48er-Set gehört zur „Honolulu B“-Linie: alkoholbasierte Layoutmarker mit flexibler Pinselspitze auf der einen und feiner Rundspitze (rund ein Millimeter) auf der anderen Seite. Neben den 48 Farben liegen ein Colorless Blender und eine Tragetasche mit bei. Damit zielt das Set genau auf die Lücke, die günstige Einsteiger-Marker in unserem Tuschestifte-Vergleich bisher ließen.
Ohuhu Honolulu B: Das Wichtigste auf einen Blick
Die Tinte ist alkoholbasiert, schnelltrocknend und farbstoffbasiert. Mehrere unabhängige Reviews bescheinigen ihr eine Qualität nahe an Copic und Shinhan: Sie deckt gleichmäßig, streift nicht und lässt sich weich verblenden – gerade dunkle Töne wirken satt. Die 48 Farben des Sets stammen aus einer Serien-Palette von über 300 Tönen (in Europa rund 320), sodass sich das Set später gezielt erweitern lässt. Zwei Punkte unterscheiden Ohuhu von typischen Billig-Markern: Die Pinselspitzen sind einzeln als Ersatz erhältlich und wendbar, und für einen wachsenden Teil der Palette gibt es 16-Milliliter-Nachfülltinte, die einen Marker mehrfach wiederbefüllt. Jeder Marker enthält etwa drei Milliliter Tinte.
Papierwahl und Lichtbeständigkeit: Die zwei Haken
Wie alle Alkoholmarker dieser Klasse bluten die Honolulu auf Normalpapier durch – ohne Markerpapier und eine Unterlage geht es nicht, und Aquarellpapier setzt den Pinselspitzen sichtbar zu. Wichtiger noch: Die farbstoffbasierte Tinte ist nicht lichtbeständig. Werke, die dauerhaft an der Wand hängen sollen, verblassen mit der Zeit – Reviews empfehlen, fertige Arbeiten zu scannen. Wer archivfeste Originale braucht, ist bei pigmentbasierten Stiften wie dem Faber-Castell PITT Artist Pen besser aufgehoben. Ein Praxis-Tipp aus mehreren Tests: Die Kappenfarben fallen heller aus als die tatsächliche Papierfarbe – ein selbst ausgefülltes Farbchart erspart Überraschungen.
Ohuhu Honolulu B: Vorteile und Nachteile
Die Vorteile des 48er-Sets in der Übersicht:
- Blending- und Tintenqualität laut unabhängigen Reviews nahe Copic – zum Bruchteil des Preises
- Dual-Tip mit echter Pinselspitze plus Feinspitze für Linien und Details
- Colorless Blender und Tragetasche im Set enthalten
- Wechselspitzen erhältlich, Nachfülltinte für einen Teil der Palette
- geruchsarm im Vergleich zu anderen Alkoholmarkern
Dem stehen einige Punkte gegenüber, die du kennen solltest:
- Pinselspitzen fransen bei intensiver Nutzung schneller aus als bei Copic
- Qualitätsstreuung: vereinzelt Marker mit ausgelaufener Tinte in der Kappe – liegende Lagerung empfohlen
- nicht lichtbeständig, Originale verblassen bei Dauerlicht
- nur ein Teil der Farbpalette ist nachfüllbar, Farbnamen teils irreführend
Für wen eignet sich das Ohuhu Honolulu B 48er-Set?
Nach unserer Einschätzung ist das Honolulu-B-Set die erste Wahl für Einsteiger und ambitionierte Hobby-Zeichner, die Manga, Illustration oder Coloring mit echter Pinselspitze lernen wollen, ohne gleich das Budget eines Copic-Ciao-Sets aufzurufen – selbst Profis nutzen die Serie inzwischen als Zweitausstattung. Wer von Anfang an ein voll nachfüllbares System mit höherer Verarbeitungsqualität möchte, schaut sich den Touch Twin an. Antworten auf allgemeine Fragen zu Alkoholmarkern, Papier und Pflege findest du außerdem in unseren FAQ.